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  • Infobrief 01/26

Dokumentationspflichten beim Einsatz von GPAI-Tools – verständlich, motivierend und praxisnah

Generative Künstliche Intelligenz (General Purpose AI, kurz GPAI) ist in vielen Unternehmen längst angekommen: Texte schreiben, Daten analysieren, Prozesse automatisieren. Mit diesen Chancen wächst jedoch auch die Verantwortung. Die EU-KI-Verordnung (KI-VO) macht deutlich: KI soll innovativ und sicher eingesetzt werden. Ein zentrales Instrument dafür ist die Dokumentation.

Warum Dokumentation so wichtig ist: Dokumentation klingt zunächst nach Bürokratie. In Wahrheit ist sie ein praktisches Steuerungsinstrument. Sie hilft Unternehmen, den Überblick zu behalten: Welche KI-Tools werden genutzt? Zu welchem Zweck? Mit welchen Daten? Wer diese Fragen beantworten kann, reduziert Risiken, schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitenden und Aufsichtsbehörden. Für Nicht-Juristen gilt: Gute Dokumentation ist wie eine Landkarte – sie macht komplexe Technik beherrschbar.

Der entscheidende Punkt: Systemisches Risiko – ja oder nein?: Die KI-VO unterscheidet danach, ob ein GPAI-System ein sogenanntes systemisches Risiko birgt. Das ist der Fall, wenn ein Modell besonders leistungsfähig oder weit verbreitet ist und sein Fehlverhalten erhebliche gesellschaftliche oder wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte.

Kein systemisches Risiko anzunehmen: Wird GPAI unterstützend eingesetzt, etwa für Marketingtexte oder interne Analysen, genügt eine schlanke Basisdokumentation. Dazu zählen:

  • Zweck und Einsatzbereich des Tools
  • Anbieter, Version und Zuständigkeiten
  • Art der genutzten Daten
    Diese Dokumentation zeigt: Das Unternehmen weiß, was es tut – und das reicht in vielen Fällen aus.

Systemisches Risiko vorhanden: Bei sehr mächtigen Modellen oder sensiblen Einsatzbereichen steigen die Anforderungen. Dann sind zusätzlich Risikobewertungen, Maßnahmen zur Risikominderung, Überwachungsmechanismen und die Dokumentation von Vorfällen erforderlich. Hier geht es nicht um Formalismus, sondern um Verantwortung und Sicherheit.

Dokumentation als Chance begreifen
Unabhängig vom Risikoniveau gilt: Dokumentation ist kein Innovationshemmnis. Im Gegenteil. Wer seine KI-Einsätze sauber dokumentiert, kann schneller reagieren, Audits souverän bestehen und Vertrauen am Markt aufbauen. Sie bildet die Grundlage für interne Governance, Schulungen und eine nachhaltige KI-Strategie.

 

Fazit

Dokumentationspflichten beim Einsatz von GPAI sind kein Selbstzweck, sondern ein Erfolgsfaktor.

Schon einfache Schritte – etwa ein zentrales KI-Verzeichnis oder klare Zuständigkeiten – bringen Unternehmen deutlich voran. Wer heute strukturiert dokumentiert, bleibt morgen souverän, rechtssicher und wettbewerbsfähig. Nutzen Sie diese Chance: Gute Dokumentation ist Ihr stärkster Verbündeter auf dem Weg zu verantwortungsvoller KI.

Unsere Frage an Sie:
Wie dokumentieren Sie aktuell den Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen? Gibt es Bereiche, in denen Sie Unterstützung wünschen, um die Anforderungen des AI Act und der DSGVO zu erfüllen? Gindat bietet hierzu umfassenden Support.

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